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news des jahres 2008
Premiere und Tournee von newyou
Vom 5. - 8. Juni 2008 fanden die Uraufführungen des
neuen Stückes newyou von Johannes Wieland und
seiner Kompanie im Ailey Citigroup Theater in New York
statt. Die Grundthemen dieses als Tanztheater
angekündigten Werkes sind das Glück und damit in
Verbindung stehende Sphären der Falschheit. Dieses
interdisziplinäre Stück erhielt positive Kritiken;
„Wieland untersucht Geschehnisse, die geradezu beben vor
versteckter Leidenschaft und Gewalt; er säubert, seziert
und näht sie so sicher und geschickt wieder zusammen wie
ein Chirurg, der Skalpell und Nadel schwingt." Nach
seiner US-Premiere ging newyou auf Europa-Tournee
durch Deutschland und Polen, wo es vertraute Orte
besuchte und dabei viele Augen öffnete.
Premiere am Staatstheater Kassel von Tanzabend II:
neue heimat
Am 20. März 2008 fand am Staatstheater Kassel die
Premiere eines brandneuen Werks von Johannes Wieland
statt, neue heimat. Das Stück untersucht, was
„Heimat“ bedeutet, und es werden darin mehrere
emotionale Reisen auf der Suche nach Realität und Utopie
verkörpert. neue heimat gipfelt in einer
einfachen Botschaft, die Dinge zusammenfügt, die
ansonsten wie Welten voneinander entfernt scheinen;
"dazu sehen wir atemberaubende artistische Einlagen von
Statisten, eine von angemessen verruchten Bewegungen
begleitete Einführung in die Philosophie des Stiletto
von Lillian Stillwell und eine Menge weiterer Szenen,
die immer das spielerisch entspannte Denken des
Choreographen und zugleich seinen hohen Anspruch auf
künstlerische Perfektion erkennen lassen."
news des jahres 2007
Premiere am
Staatstheater Kassel von portrait / le sacre du
printemps Am 20. Oktober 2007
nahm das Staatstheater Kassel seine neue Saison mit
Johannes Wielands le sacre du printemps auf.
Wieland setzte die Entwicklungslinien seines New Yorker
Stückes tomorrow fort und konzentrierte sich
erneut auf das Thema Familie; „Tanztheater war selten
witziger und engagierter, nie wurde das Spritzen mit
Wasser stilvoller gezeigt.“ Der Abend begann mit
portrait, einem ergreifenden Werk mit sieben
Solotänzern und der Musik von Philip Glass. Der
schmucklose Stil von portrait war somit das
Gegenstück zum zweiten Werk im Programm, was den Abend
besonders spannend machte. Begleitet wurden die Stücke,
die im Verlauf der gesamten Saison immer wieder gezeigt
werden, vom Hausorchester des Staatstheaters Kassel.
johannes wieland arbeitet in The
Yard on Martha’s Vineyard Im Monat Juli
verbrachte johannes wieland eine Company
Residency in The Yard auf Martha’s Vineyard. Ausgewählt
aus einem starken Bewerberfeld, nutzte Johannes diese
Gelegenheit, um unter den Mentorinnen Lucinda Childs und
Linda Tarnay zwei neue Werke zu entwickeln. Als Resultat
dieser drei Wochen entstanden le sacre du printemps,
das am 20. Oktober 2007 im Staatstheater Kassel
uraufgeführt wird, sowie newyou, dessen Premiere
für das Frühjahr 2008 geplant ist.
Castor et Pollux
an der Opera Francais de New York Im Mai 2007 kehrte
Johannes nach Europa zurück und begann mit den Proben
für seine erste Opernarbeit, der US-Uraufführung von
Castor et Pollux unter der Leitung von Yves Abel an
der Opera Francais de New York. Da nur zehn Tage zur
Verfügung standen, um eine zweistündige
Bühnenchoreografie auf die Beine zu stellen, arbeiteten
Johannes und seine beiden Tänzer mit besonderer
Intensität. Classicstoday.com kommentierte: „Eine
großartige Choreografie - eine Kombination aus
klassischem Ballett und sanftem Expressionismus.“
news des jahres 2006
Wieland zum Tanzdirektor des Staatstheaters Kassel
ernannt
Im April 2006 wurde Johannes Wieland zum Tanzdirektor
des Staatstheaters Kassel ernannt. Wieland wird seine
Tätigkeit im September aufnehmen. Er wird dann seine
Zeit zwischen Kassel und New York aufteilen, wo er auch
weiterhin seine eigene, nach ihm benannte Kompanie
führen wird. Wielands Kommentar zu dieser Entscheidung:
„Ich bin begeistert von dieser neuen Aufgabe und freue
mich schon sehr, neue Ideen mit der Kompanie zu
entwickeln. Ich hoffe auf einen regen, spannenden
Gedankenaustausch mit dem Kasseler Publikum.“ Als
Tanzdirektor wird Wieland jeden Herbst und Frühling neue
Stücke uraufführen, die live vom Orchester des Kasseler
Staatstheaters begleitet werden.
news des jahres 2005
Aufführungen im New Yorker Citigroup Theater
Vom 17.19. November 2005 gastierte johannes wieland im Citigroup Theater des Alvin Ailey Center for Dance, wo die Kompanie jeden Abend vier Werke aufführte. Das Programm war eine Zusammenfassung ihrer Arbeiten aus dem Jahr 2005, so dass auch das Stück
artificial zu sehen war, das seine Premiere im August beim Jacob’s Pillow Dance Festival hatte. Es gab auch schon ein Ausblick auf 2006, mit der Vorpremiere von
progressive coma, Wielands neuestem Projekt. Die vollständige, abendfüllende Version von
progressive coma das sich u.a. mittels Videoprojektionen mit der Bildermacht der Medien beschäftigt wird 2006 im Rahmen eines deutschen Kulturfestivals in New York seine Uraufführung erleben.
Internationale Choreografie- und Lehraufträge für Wieland
Nach den November-Aufführungen im New Yorker Citigroup Theater kehrte Wieland nach Europa zurück, wo er als Choreograf und Lehrer viel beschäftigt war. Ein besonders intensives Engagement waren seine zwei Wochen beim AURA Dance Theatre im litauischen Kaunas. Dort schuf er eine neues Stück für sechs Tänzer, das im Mai 2006 beim New Baltic Contemporary Dance Festival in Vilnius uraufgeführt wird. Von Litauen aus kam Wieland nach Köln, um dort bei Amandas Millers Kompanie pretty ugly tanz köln Ballett und
zeitgenössischen Tanz zu unterrichten. Darüber hinaus führte er dort noch einen Kompositions-Workshop an der Hochschule für Musik durch.
news des jahres 2004
Herbst-Gastspiel im Diane von Furstenberg the Theatre
Im Oktober 2004 waren Johannes und seine Kompanie im New Yorker Atelier der Modeschöpferin Diane von Furstenberg zu Gast, die ihnen nicht nur die Türen zu einem wunderschönen Theatersaal öffnete, sondern auch Originalkostüme für die Kompanie entwarf. Auf dem Programm standen zwei Weltpremieren:
one, eine Auftragsarbeit von PARADIGM, und corrosion, ein Stück, das in Zusammenarbeit mit dem norwegischen Komponisten und Elektronikmusiker Espen Sommer Eide entstand und von der Greenwall Foundation gefördert wurde. Die skulpturale Seite in Wielands choreografischem Schaffen war in zwei älteren Stücken zu sehen,
parietal region und tomorrow, die im Furstenbergschen Saal besonders gut zur Wirkung kamen. Es war ein denkwürdiges Gastspiel, und so sah es auch die Presse: Rezensionen >>
Johannes Wieland Wins 2004 Kurt Jooss Award
Im Juni 2004 wurde Johannes der Essener Kurt-Jooss-Förderpreis für Nachwuchschoreografen zuerkannt, und zwar für sein Duett aus dem Jahr 2002,
shift. An dem Wettbewerb hatten sich etwa 100 Choreografen aus 14 Ländern beteiligt, und die Jury bestehend aus Pina Bausch, Malou Airaudo, Josef Nadj und Patricia Stöckemann erklärte Johannes Wieland und „labor G.RAS“ zu gemeinsamen Siegern. Im Oktober 2004 kehrte die Kompanie dorthin zurück, um zusammen mit Pina Bausch’ Tanztheater Wuppertal bei der Verleihungsfeier aufzutreten.
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